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Tauchgebiete in Istrien - Die "Varese"
Das Wrack der "Varese"Das vierte und letzte Schiff, das im Jahr 1915 dem von einem österreichisch-ungarischen Minenleger installierten Minenfeld vor der Hafeneinfahrt von Pula zum Opfer fiel, ist der italienische Handelsdampfer "Varese". Wie die "Josefina" und die "John Gilmore" ist das 1870 vom Stapel gelaufene Schiff etwa 65 Meter lang und 8 Meter breit. Die "Varese" sank seinerzeit sehr schnell und liegt heute in 32 bis 41 Meter Tiefe auf recht schlammigem Grund. Beim Tauchen muss deshalb mit zum Teil schlechter Sicht gerechnet werden. Der mutige Sporttaucher wird aber mit einem einmaligen Anblick belohnt. Von dem Dampfschiff ist nur der mächtige Stahlrumpf erhalten, der inzwischen von vielen Tierarten bewohnt wird, von Schwämmen und Moosen bewachsen ist und ein künstliches Riff darstellt. Bei der Kollision mit der Mine wurde der Bug des Schiffes komplett weggerissen und man erkennt leicht die Öffnung zum vorderen Laderaum sowie Teile des Aufbaus und den Laderaum im Heck. Der vordere Teil der "Varese" ist mit einer Vielzahl von Fischernetzen bedeckt, die sich im Lauf der Jahre dort verhakt haben. |