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Nähere Informationen zu Tauchgenehmigungen

Wer in Kroatien tauchen möchte, entscheidet sich zunächst für eine der beiden grundsätzlichen Organisationsformen. So kann unter Anleitung in Gruppen getaucht werden, oder ganz individuell nach eigenen Vorstellungen und auf eigene Verantwortung.

Organisiertes Tauchen

Jedes professionelle Touristische Tauchzentrum, aber auch Amateurtauchvereine, die über eine entsprechende Konzession verfügen, die sie zu Taucherausbildungen und die Organisation von Tauchausflügen ermächtigt, ist in Kroatien in der Lage, organisierte Tauchtouren anzubieten. Getaucht darf dabei in allen Hoheitsgewässern der Republik Kroatien werden, sofern die Tour von einem zugelassenen Tauchleiter geführt wird, der ein offizielles, von der jeweiligen Hafenmeisterei beglaubigtes Tauchtagebuch zu führen hat und am Tauchort über eine vollständige Erste-Hilfe-Ausrüstung verfügt. 

Selbstständiges Tauchen

Die andere und für erfahrene Taucher wohl interessantere Variante ist die des selbstständigen Tauchens, ganz ohne Tauchleiter. Dazu muss zunächst ein Tauchausweis und eine Tauchgenehmigung erworben werden. Beide gelten jeweils ein Jahr ab dem Tag des Erwerbs. Der Ausweis kostet 100 Kuna, was etwa EUR 14,00 entspricht, die Tauchgenehmigung 2.400 Kuna oder etwa EUR 330,00. Erhältlich sind die Dokumente bei einer der Hafenmeistereien oder einer ihrer Außenstellen. Als Individual-Taucher ist man nicht verpflichtet, ein Tauchtagebuch zu führen oder eine vollständige Erste-Hilfe-Ausrüstung am Tauchort zur Verfügung zu haben. Man ist allerdings für seine Sicherheit selbst verantwortlich. Außerdem ist man verpflichtet, beim Tauchen nicht gegen geltende Rechtsvorschriften der Republik Kroatien zu verstoßen. Getaucht werden darf in sämtlichen Hoheitsgewässern Kroatiens mit Ausnahme einiger besonderer Tauchzonen, die nur mit Tauchleiter besucht werden dürfen, um die nötige Sicherheit zu garantieren oder den Umweltschutz zu gewährleisten.

Besondere Tauchzonen

Diese Zonen unterstehen entweder dem kroatischen Kultusministerium oder einem der Nationalparks Mljet, Kornaten und Brijuni. Hierbei handelt es sich vor allem um Wracks, Zonen bei bestimmten Inseln und Naturschutzgebiete.

Zonen unter Aufsicht des Kulturministeriums

  1. Das Wrack des Passagierschiffs BARON GAUTSCH (Zone Rovinj)
  2. Das Wrack des Kriegsschiffs CORIOLANUS (Zone Rovinj),
  3. Insel VIS (archäologische Zone)
  4. Zone CAVTAT (archäologische Zone)
  5. Das Wrack des Kriegsschiffs S-57 (Peljesac)
  6. Insel LASTOVO (archäologische Zone)
  7. Insel MLJET (archäologische Zone)
  8. Zone der Insel ZIRJE (archäologische Zone)
  9. Zone der Insel PALAGRUZA (archäologische Zone)
  10. Zone der Insel CRES (archäologische Zone)
  11. Das Wrack des Kriegsschiffs TA 45
  12. Zone der Insel KAKANJ (archäologische Zone)
  13. Das Wrack des Schiffs FRANCESCA DA RIMINI (bei der Insel Kaprije)
  14. Zone der Insel KRAPANJ (archäologische Zone)
  15. Zone der Insel ZIRJE (Schiffswrack MUNA)
  16. Zone ROGOZNICA (archäologische Zone)
  17. Das Wrack des Militärflugzeugs B-24 LIBERATOR (Zone Vrsar)
  18. Das Wrack des Handelsschiffs HANS SHMIDT (Zone Rovinj)
  19. Zone der Insel HVAR (archäologische Zone)
  20. Das Wrack des Kriegsschiffs TA 6 ("Stella Polare") (Zone Brestova Kvarner)
  21. Das Wrack des Kriegsschiffs FLAMINGO (Zone Pula)
  22. Zone PERMANTURA PULA (archäologische Zone)
  23. Zone der Insel ILOVIK (archäologische Zone)
  24. Zone der Insel UNIJE (archäologische Zone, Wrack des Dampfers TIHANY)
  25. Zone der Insel MALI LOSINJ (archäologische Zone)
  26. Zone der Insel OSOR (archäologische Zone)
  27. Zone der Insel SUSAK (archäologische Zone)

Zonen der National- und Naturparks

  1. Nationalpark BRIJUNI
  2. Naturpark TELASCICA
  3. Nationalpark KORNATEN
  4. Nationalpark MLJET
Sicherheit und Kontakt

Aber nicht nur die Regularien sind in den letzten Jahren genauer definiert worden, auch für die Sicherheit und die gesundheitliche Versorgung wird immer mehr getan. Kroatien ist gut auf Tauchunfälle eingestellt. So gibt es in Split zwei hyperbarische Kammern, eine am Institut für Meeres- und hyperbarische Medizin und eine am Institut Gosovic, eine an der Poliklinik OXY in Pula und eine im Klinikkrankenhaus Dubrava in Zagreb. Mit Bereitschaftsdiensten ist für ständige Versorgung im Notfall gesorgt, außerdem arbeiten die Rettungsdienste eng mit den Hubschraubernotdiensten zusammen und gewährleisten im Fall der Fälle einen schnellen und sicheren Transport verunglückter Taucher. Die wichtigste Notrufnummer ist die kostenfreie 9155, unter der die Zentrale des Such- und Seenotrettungsdienstes (SAR) in Rijeka erreichbar ist.


Wichtige Telefonnummern, Mailadressen und Faxnummern sind im Folgenden nochmals zusammengefasst:

Gruppierung des Tauchtourismus mit Sitz in Zagreb
Telefon: 021-321-118
Telefax: 021-356-956
E-Mail: ikulis@hgk.hr

Kroatischer Taucherverband mit Sitz in Zagreb
Telefon: 01-48-47-582
Telefax: 01-48-49-119
E-Mail: info@diving-hrs.hr


Institut für Meeres- und hyperbarische Medizin mit Sitz in Split
Telefon: 021-354-511
Telefax: 021-353-739

Institut Gosovic mit Sitz in Split
Telefon: 021-343-980
Telefax: 021-361-355
E-Mail: gojko.gosovic@st.htnet.hr

Poliklinik für Baromedizin OXY mit Sitz in Pula
Telefon: 052-217-877
Telefax: 052-217-877
E-Mail: poliklinika@oxy.hr

Poliklinik für Baromedizin OXY mit Sitz in Zagreb
Telefon: 01-290-2300
Telefax: 01-290-3723
E-Mail: poliklinika.zg@oxy.hr

Zentrale des Such- und Seenotrettungsdienstes Sitz: RIJEKA
Telefon: 9155
Telefax: 051-312-254
E-Mail: mrcc@pomorstvo.hr

Dan Europe – Kroatien mit Sitz in Zagreb
Telefon: 091-201-8581
Telefax: 01-6159-539
E-Mail: danhr@zg.htnet.hr

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