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Tauchgebiete in der Kvarner Bucht - Die "TA 36"
Das Wrack der "TA 36"Ebenfalls nach einem Navigationsfehler versank am 18. März 1944 im zweiten Weltkrieg der Torpedozerstörer "TA 36", als er nur 800 Meter nördlich des Hafens von Brestovo mit einer Wassermine kollidierte. Der Kommandant des Schiffes fuhr auf einer unerlaubten Route, obwohl die Existenz des Minenfeldes dem deutschen Militär bekannt war. Das 82 Meter lange und 8,6 Meter breite Schiff wurde 1943 gebaut und zunächst unter dem Namen "Stella Polare" von der italienischen Kriegsmarine eingesetzt. Nach der Kapitulation Italiens wurde es von der deutschen Kriegsmarine übernommen und eingesetzt. Nach der Versenkung der "TA 36" wurde die Unglücksstelle vorsätzlich falsch angegeben und das Wrack des Schiffes wurde erst später durch einen Zufall entdeckt. Zuvor war auch der unerlaubte Kurs und das fehlerhafte Navigieren in das Minenfeld unbekannt gewesen. Die Minenexplosion forderte seinerzeit 40 Menschenleben und das Wrack der "TA 36" gilt heute als Kriegsgrab. Es steht unter gesondertem Schutz des kroatischen Kultusministeriums und darf nur auf Touren besucht werden, die von lizenzierten Tauchzentren durchgeführt werden. Auf den genauen Koordinaten 45° 08' nördlicher Breite und 14° 13' östlicher Länge gelegen, befindet sich das direkt hinter der Kommandobrücke zerrissene Wrack in einer Tiefe von 45 bis 65 Metern, wobei Vorder- und Heckteil des Schiffes etwa 150 Meter voneinander entfernt liegen. Der abgesprengte Bug ist als Tauchziel aber relativ uninteressant im Vergleich zu den stark bewachsenen zweirohrigen Kanonen, Maschinengewehren zur Flugabwehr und dreirohrigen Vorrichtungen zum Ausstoßen von Torpedos. |